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Stromübertragung in der Industrie

Stromuebertragung_Windkraft
Bei der Stromübertragung in Hütten- und Walzwerken, Galvano-, Schiffs- und Hafenanlagen, der Flur- und Fördertechnik oder in der Messtechnik, können extreme Bedingungen auftreten: Große Stromsteilheiten, Leerlaufphasen, Schwachlastbetrieb, aggressive Gase und Dämpfe, stark schwankende Umgebungstemperaturen, Ölnebel, hoher Staub- oder Aschegehalt sowie hohe Luftfeuchtigkeit sorgen für ein breites Anforderungsprofil an die verwendeten Werkstoffe.

Während für die meisten Werkstoffe diese Fülle unterschiedlicher Anforderungen das vorzeitige Aus bedeutet, zeigen sich die Übertragungssysteme aus Kohlenstoffwerkstoffen mit ihren ausgezeichneten tribologischen Eigenschaften davon relativ unbeeindruckt. So sorgen säurefeste Systeme aus Kohlebürste und Kommutator in der galvanischen Industrie für die Stromübertragung von mehr als 40000 Ampère, Strombänder übertragen den elektrischen Strom zuverlässig zwischen mechanisch getrennten Bauteilen und komplette Bürstenhalter und Bürstenbrückensysteme sind in den Antrieben fast jeder elektrischen Maschine zu finden.

Neben verschiedenen Metallen spielen vor allem die Graphitwerkstoffe, die Metall-Graphit-Verbunde sowie die imprägnierten Graphitwerkstoffe die wichtigste Rolle in diesem Bereich.

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