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Elektrowerkzeuge

Elektrowerkzeuge
Schlagbohrer, Kreissäge oder elektrische Gartengeräte wie Heckenscheren und Rasenmäher – die Liste der Elektrowerkzeuge ist lang und liest sich wie das Waren-Kompendium der überall aus dem Boden sprießenden Baumärkte. Zwar sind die Elektromotoren in diesen Werkzeugen klein, dennoch steckt in ihnen einiges an cleverer Technik, denn sie müssen zum Teil schwierige Bedingungen aushalten, wie:

  • hohe Stromdichten
  • Vibrationen
  • Staubbelastung
  • hohe Drehzahlen
  • hohe Drehmomente
  • geringe Funkstörung
  • möglichst geringe Geräuschentwicklung
  • Witterungseinflüsse

Für die Stromübertragung in diesen Produkten sorgen spezielle für die jeweilige Anwendung optimierte Kohlebürsten. In Heckenscheren leiten sie zum Beispiel besonders gut die Wärme ab und halten trotz permanenter Vibration guten elektrischen Kontakt, ohne schnell zu verschleißen. In Profi-Werkzeugen geben Kohlebürsten mit Meldelitze 8 bis10 Betriebsstunden vor Verschleißende das Signal zum Wechsel. Somit ist die Funktion noch einen ganzen Arbeitstag sichergestellt und der Austausch ist problemlos planbar. In modernen Staubsaugern fordern die hohen Drehzahlen bis 60.000 Upm bei niedrigem Verschleiß besondere Vorkehrungen.

Basismaterial für die unterschiedlichen Anwendungen sind Kohlenstoff-Graphit-Werkstoffe. Sie bieten unter anderem einen weiten Widerstandsbereich (35 – 3000 µOhm), hohe Materialfestigkeit und Stabilität gegen Abbrand. Zusätzliche Imprägnierungen verbessern deren Laufverhalten. Als Imprägniermittel kommen Harze, Kunststoffe und andere Organika, Metalle und Salze in Frage.

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